Unternehmensbewertung
 
   
   
 
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Unternehmensbewertung

Verfahrenswahl

Im Wert eines Unternehmens schlagen sich eine Vielzahl von Einflussfaktoren nieder. Das setzt eine eingehende Analyse und Beurteilung des Bewertungsobjekts sowie seines Markt- und Konkurrenzumfelds voraus.

Auch die Wahl des Bewertungsverfahrens beeinflusst den resultierenden Unternehmenswert. Sie wird in erster Linie vom Bewertungsanlass bestimmt. Weil viele Aspekte im Wertfindungsprozess von der subjektiven Einschätzung der Bewertenden abhängen, ist es wichtig, systematisch vorzugehen. Dadurch werden die einzelnen Bewertungsschritte nachvollziehbar. Es entsteht eine fundierte Argumentations- und Entscheidungsbasis, die nicht nur interne Entscheidungsprozesse wirkungsvoll unterstützt, sondern auch dazu beiträgt, die eigene Position nach außen, z.B. in Verhandlungsgesprächen, glaubwürdig und sicher zu vertreten.

Moderne Unternehmensbewertung erfolgt auf Basis der zukünftigen Ertragskraft des zu bewertenden Unternehmens mit Hilfe finanzmathematischer Verfahren.

Zur Ermittlung der zukünftigen Ertragskraft stellt die in Deutschland vorherrschende Praxis auf den Saldo aus Aufwendungen und Erträgen ab; die angelsächsische Praxis verwendet statt dessen die zukünftigen Cash-flows.

Die Cash-flow-orientierte Unternehmensbewertung ist nach angelsächsischem Vorbild weit weniger fehleranfällig als die deutsche Vorgehensweise.

Die Cash-flow-Konzeption, vorgestellt auf Basis des amerikanischen Free Cash-flow-Konzepts, bezieht die in Deutschland herrschenden steuerlichen und finanzierungstechnischen Rahmenbedingungen ein.

Zukunftsorientierung

Zukunftsorientierung hat mit Entwicklung, mit Veränderung, mit Dynamik zu tun. Wir brauchen daher ein Management, das diese Dynamik gestalten kann. Wir bezeichnen es – in Anspielung auf den Schumpeter’schen Unternehmerbegriff – als „dynamisches Management”.

Die Zukunft können wir weder messen noch gestalten. Was wir gestalten und damit auch messen können, ist unsere Zukunftsfähigkeit. Zukunftsfähigkeit schlägt sich nieder in den Potenzialen, die wir erwerben oder erzeugen, wie Kundenbeziehungen oder Innovationen.

Da Potenziale genauso erzeugt oder erworben werden wie Produkte und Leistungen, können wir sie genauso bewerten und bilanzieren. Die Grundlage bietet dieselbe Buchhaltung der Geschäftsvorfälle, die wir in Form einer Gewinn- und Verlustrechnung sowie einer Vermögensbilanz zusammenfassen. Wenn wir parallel dazu die Potenziale in einer Potenzialbilanz zusammenführen, können wir neben den Erfolgen der Vergangenheit auch unsere Potenziale, unsere Zukunftsfähigkeit dokumentieren.

Wenn wir Potenziale bilanzieren wollen, müssen wir die Zukunftsaufwendungen (z.B. für Personalentwicklung oder F+E) separat ausweisen und das in ihnen liegende Potenzial bewerten. Dafür können wir auf Erfahrungen aus der Investitionsrechnung zurückgreifen. Mit der Potenzialbilanz schaffen wir uns einen aussagekräftigen Frühindikator. Das wird beispielsweise für das Risikomanagement wie auch in Verbindung mit Basel II und III wachsende praktische Bedeutung erlangen.
 

 
   
         

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